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Die MPU Beratung und die innere Einstellung des BetroffenenÜberhaupt eine MPU aufzusuchen, dazu gehört regelrecht Mut. Viele schämen sich nämlich für das, was sie getan haben und nun in die Situation geraten sind überhaupt einen MPU machen zu müssen. Das Schämen ist aber oftmals ein guter Anfang, für das, was im Rahmen einer MPU Beratung auch vermittelt werden soll, nämlich die innere Einstellung des Betroffenen soweit zu ändern bzw. zu beeinflussen durch Gespräche, dass diese regelrecht durch die MPU Prüfung „durchflutschen“.Natürlich treffen die Mitarbeiter einer MPU Beratung im Rahmen ihrer Tätigkeit auch auf Betroffenen, die bezüglich ihres Verhaltens im Verkehr das zum Verlust des Führerscheins geführt hat, wenig Einsehen zeigen und eher locker und lässig an die „Sache“ herangehen möchten und auch entsprechend bei der MPU Beratung erscheinen (oftmals bedrängt von Verwandten und Freunden, die letztlich ja nur das Beste wollen). Die innere Einstellung des Betroffenen ist aber letztlich entscheidend dafür, ob und wie sie die MPU Prüfung bestehen: Wenn dabei jemand wenig Einsehen zeigt und sich entsprechend auch bei den Sitzungen benimmt, oder aber – wenn schon wegen Alkohol der Führerschein weg ist – einfach auch weiter trinkt im Übermaß, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser die MPU Prüfung nicht besteht. Hingegen jemand, der sich von seiner Einstellung her wirklich alle Mühe gibt, seine Schwächen auch zu erkennen und insbesondere eben im Hinblick auf die Medizinische Untersuchung auch darauf achtet, dass seine Werte dann in Ordnung sind, wenn der Tag dieser Untersuchung naht, wird in der Regel keine Probleme haben auch durch das Psychologische Untersuchungsgespräch zu kommen. Autor: Alexander Schmidt Mail: mischkin83[at]gmx.de Datum: 20.08.2008 |
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