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Thema Fasten - Bestandteil einer jeden Religion

Die Zeit und die Art des Fastens sind dabei unterschiedlich. Im Christentum dauert die Zeit des Fastens beispielsweise von Aschermittwoch bis Ostern an. Beim Fasten kann auf verschiedene Dinge verzichtet werden – völliger oder teilweiser Verzicht auf Nahrungsmittel, Alkohol, Fleisch oder Sexualität.

Heute hat das Fasten in den meisten Fällen nichts mehr mit einem religiösen Hintergrund zu tun, sondern wird eher dazu verwendet, um die Gesundheit zu verbessern oder auch um beispielsweise politische Ziele durchzusetzen.
Entscheidet man sich zu einer Fastenkur, sollte man dies unter ärztlicher Aufsicht tun, um mögliche Risiken und Nebenwirkungen ausschließen zu können. So gibt es einige Personengruppen, die auf eine Fastenkur verzichten sollten. Darunter zählen vor allem schwangere und stillende Frauen, Kinder unter 10 Jahren, Bluter und einige andere.

Beim Heilfasten bedarf es einiger Tage, die der Vorbereitung gelten. Dabei wird die Nahrung reduziert und auf Genussmittel bereits verzichtet. Der Hauptteil der Fastenzeit kann je nach Art des Fastens variieren, beispielsweise nimmt man bei der Variante nach Dr. Otto Buchinger nur Gemüsebrühe und Säfte zu sich. Bei einer anderen Form, der Molkekur, trinkt man 1 Liter Molke am Tage, zudem 0,5 Liter Obstsaft und 3 Liter stilles Wasser. Um die Darmentleerung voranzutreiben und diesen von Schadstoffen zu befreien, werden zusätzlich noch 0,2 Liter Sauerkraut- oder Pflaumensaft getrunken. Auch hierbei wird auf feste Nahrung verzichtet.

Am Ende des Fastens wird die Nahrungsaufnahme langsam wieder aufgebaut, das heißt es werden jeden Tag immer öfter wieder feste Lebensmittel aufgenommen. Diese Anpassung sollte dabei äußerst langsam und behutsam vonstatten gehen, um dem Körper die Möglichkeit zur Gewöhnung zu geben.

Autor: Sandy Müller
Mail:   sandy.mueller171[at]gmx.de
Datum: 01.03.2008
 
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