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Schauspieler und Zauberer nicht immer gut versorgt

Wieder einmal zeigen uns unsere beliebten Schauspieler wie sehr sie eine Filmrolle verkörpern können. Sie unterhalten uns all abendlich vor dem Fernseher oder locken den Zuschauer mit einem grandiosen Film vor die Kinoleinwand. Der Zuschauer ist geneigt zu glauben, dass unsere Schauspieler nicht nur einen interessanten Beruf bewerkstelligen sondern auch dass das Privatleben dieser unter feudalen Aspekten verlebt werden mag.

Das dem nicht ganz so einfach ist, zeigt die Gründung des Bundesverbands deutscher Film und Fernsehsehschauspieler (BFFS) im Jahr 2006. Der BFFS zählt nun mehr als siebenhundert Mitglieder, die sich im Prinzip alle für die gleichen Interessen der Filmschaffenden in Deutschland einsetzen. Seien es die kulturellen wie auch die sozialen Interessen, die deutschsprachige Schauspieler beschäftigten oder aber die wirtschaftlichen Bedürfnisse.

Dietmar Bär hat seine Mitgliedschaft im BFFS sehr treffend und in die Zukunft blickend bezeichnet. »Gerade im Haifischbecken der Filmindustrie ist es wichtig dass ungeschützte Berufe wie der der Schauspieler besonders geschützt werden. Der BFFS steht genau dafür und ich freue mich, dass der Zusammenschluss der deutschen Schauspieler endlich einen Namen und ein Gesicht bekommen hat.«

Dieses Zitat lässt viele Mitgliederstimmen im BFFS wieder spiegeln. Nicht zuletzt steht nach wie vor die Frage im Raum, wie sich beispielsweise Zeiten ohne Engagement rein wirtschaftlich überbrücken lassen. Wie auch in anderen freien Berufen ist die soziale Absicherung von sehr großer Bedeutung.

Sehen wir uns beispielsweise unsere Zauberer an. Auch diese haben ihre Interessen und ihre soziale Absicherung zu organisieren. Wenn auch hier der Zuschauer geneigt sein mag zu glauben, dass ein Zauberer durch seine Zaubertricks sein leben schon gänzlich organisiert habe, kann dies auch in diesem Fall ein Irrglaube sein.



Autor: Lisa Maier
Mail:   lisamaier[at]sofortsurf.de
Datum: 25.03.2008
 
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