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Schreibwaren im oder auf dem Schreibtisch

Generell unterteilt man Büromitarbeiter in zwei Gruppen – die Volltischler und die Leertischler.

Meist geht der Arbeitgeber davon aus, dass Mitarbeiter, die Ordnung auf ihrem Schreibtisch halten, nicht ausreichend zu tun haben. Doch dem ist fast nie so. Denn die meisten Menschen fühlen sich einfach wohler, wenn der Schreibtisch eben nicht mit Schreibwaren voll gestellt ist. Denn dann kann man sich besser auf das Wesentliche konzentrieren und wird nicht ständig von tausend kleinen Zetteln, riesigen Arbeitsbergen usw. abgelenkt.

Deshalb setzen diese so genannten Leertischler auch darauf, dass Locher, Tacker & Co. im Schreibtisch ihren Platz finden. Briefumschläge, Kopierpapier und Klarsichtfolien hingegen haben auch im Schreibtisch nichts zu suchen. Diese sollten sauber und ordentlich in einem Schrank für Büromaterialien gelagert werden. Von dort kann sich dann jeder Mitarbeiter die benötigten Materialien holen, die er gerade braucht.
Auch bei Tackerklammern und Büroklammern sollte man immer nur einen kleinen Vorrat im Schreibtisch aufbewahren, diese Materialien aber nicht dort bunkern. Denn sonst wird schnell die aufgeräumte Schreibtischschublade zu einem einzigen großen Chaos, in dem man keine Chance mehr hat, etwas zu finden.

In großen Unternehmen wird sich der Schrank für Bürobedarf im Büro der Sekretärin befinden. Entweder können die Mitarbeiter sich selbst bedienen, oder die Sekretärin gibt die Materialien aus. In ersterem Fall sollte man jedoch auch darauf achten, immer Bescheid zu geben, sobald etwas zur Neige geht, seien es die Büroklammern oder die Briefumschläge. So kann sich die Sekretärin, die meist für die Nachbestellung des Bürobedarfs zuständig ist, schnell eine Liste erstellen, und weiß genau, wann welche Dinge wieder bestellt werden müssen.

Auch wenn irgendwelche Sonderwünsche der Mitarbeiter bestehen, z. B. weil der Locher kaputt gegangen ist oder ein neuer Tischrechner benötigt wird, sollte man dies dem Einkäufer von Bürobedarf mitteilen. Denn eine Einzelbestellung ist oft mit höheren Kosten verbunden, als eine Sammelbestellung der gesamten Firma.

Autor: Sandy Müller
Mail:   sandy.mueller1[at]gmx.net
Datum: 06.03.2008
 
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