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Schule fertig und nun

Sehr viele Jugendliche machen sich zu wenig Gedanken um ihre berufliche Zukunft und sitzen lieber rum, leben in den Tag hinein und spielen Videospiele/-konsolen anstatt sich um einen Ausbildungsplatz zu bemühen. Es gibt in Deutschland jedes Jahr Tausende von Ausbildungsstellen, die nicht besetzt werden, weil es keine geeigneten Bewerber gibt.

Warum aber machen es sich die Jugendlichen so leicht und leben lieber von Arbeitslosengeld und Hartz-VI anstatt sich selbst um ihr Einkommen zu bemühen?

Oftmals ist es die eigene Perspektivlosigkeit und ein sehr naives Verhalten, dass die Kids an den Tag legen. Sie bekommen es teilweise auch von ihrem Elternhaus vorgelebt, denn wenn diese auch ohne Arbeit durchs Leben kommen, macht es der Nachwuchs nach. Selten können sich diese Jugendlichen dann aufraffen und bemühen sich ehrlich um einen Ausbildungsplatz. Das Ende der Geschichte sind dann Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen vom Arbeitsamt oder sonstigen Institutionen, aber eine richtige Lehre kommt selten dabei herum.

Daher sind die Schulen in den letzten Jahren sehr darum bemüht, bereits während der Schulzeit Anreize für eine Ausbildung zu schaffen. Da werden neben dem normalen Betriebspraktikum in der achten oder neunten Klasse Berufsfindungsmärkte veranstaltet, bei denen sich die unterschiedlichsten Berufe vorstellen, sodass die Schüler einen Endruck vom Arbeitsleben und von den Möglichkeiten bekommen, die sich ihnen nach der Schulausbildung bieten. Es ist zu beobachten, dass immer mehr Schüler diese Angebote mit Freude in Anspruch nehmen und so kann man nur hoffen, dass sie sich zukünftig die Stellenanzeigen Offenbach am Main und auch die von anderen Städten zur Hand nehmen und sich aktiv einen Ausbildungsplatz suchen.



Autor: Max Neugebauer
Mail:   jsartikel[at]seos-club.de
Datum: 13.07.2008
 
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